Weinfreunde/Hobbywinzer: Insektenwiese und Bienenweide

Was haben wir bisher gemacht, man sieht ja fast nichts?

Wie bei Projekten üblich, mussten wir erst auf die Zusage der Fördermittel warten.

Der Rest ist dann schnell erzählt:

Wir haben dann verschiedene Leute eingeladen, die uns mit ihren Erfahrungen unterstützen könnten.

 

Das Projekt wurde vorgestellt, wir wurden gefragt, wo denn die Wiese nun hin sollte,

als wir die beiden Hänge neben dem Weinberg zeigten ...

... na ja,

es wäre ja schon eine große Herausforderung,

hatten wir so auch noch nie,

wo bitte nochmal genau,

waren die ersten Antworten.

 

Nach dem Zusammentragen und sammeln der Ideen, Informationen, Grundlagen, Berichten aus Fachzeitschriften, von anderen Winzern usw.  haben wir alles in einen Topf geworfen und aus den Erfahrungen die Grundlage für die weitere Planung erstellt. 

 

Der erste Entwurf wurde dann gezeichnet und dieser ist in die weitere Planung eingeflossen.

Zwischendurch wurde der Hang mehrmals gemäht, wobei die Bestandspflanzen, welche weiter wachsen sollen, erhalten wurden.

Bodenproben bis 50 cm Tiefe wurden Untersuchung des Boden entnommen. Das Ergebnis der Laboranalyse hat uns  alle doch sehr überrascht! 

 

Zwischendurch noch einige Beratungen, viele Mails, noch mehr Telefongespräche und weitere persönliche Treffen zur Absprache der Gestaltung.

 

Der Entwurf der Planes zum Setzen der Stauden ist aktuell in Arbeit, es wird 8 Pflanzenbereiche, die fächerförmig angeordnet sind, geben. Dazwischen kommt der Samen für die Insektenwiese, diese dienen in den ersten Jahren als  Pflegebereiche.

 

Zur Vorbereitung des Boden haben wir bisher schon 3 große Säcke mit Holzkohlegrus auf den vorgesehenen Pflanzflächen verteilt. Zusätzlich diese Erdmischung noch beim Setzen der Stauden in die Pflanzlöcher gegeben. So wollen wir das Thema der Wasserversorgung etwas besser in den Griff bekommen.

 

Insgesamt sollen 26 Gehölze, knapp 300 Stauden und 4.000 Zwiebelpflanzen gesetzt werden. Die Pflanzhöhen sind abgestuft von 15 cm bis 200 cm. Diese haben eine Blühzeit von Februar bis Ende Oktober jeden Jahres.

 

 

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Einladung Pflanzaktion Bienenweide
Bürgerverein-Stadtmühle_Einladung-Bienen
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Naturnahe Gestaltung der ehemaligen gerodeten Hänge rechts und links am Weinberg  als ganzjährige Schmetterlingswiese und Bienenweide 

 

In Groitzsch befindet sich am Südhang der Wiprechtsburg ein kleiner Weinberg, welcher von den Weinfreunden des Vereins “ Bürgerverein Stadtmühle Groitzsch e.V.“ liebevoll gestaltet und  naturnah bewirtschaftet wird.

Die ersten Reben der Neuzeit wurden in den 90er Jahren durchgeführt. (~500 m²). Diese Fläche entsprach 2012 nicht der aktuellen Gesetzgebung und musste behördlich teilgerodet werden. 

 

Durch zwei aktive Neumitglieder wurde der Weinberg im Jahre 2015 wieder belebt. Die Rebanlage wurde innerhalb der erlaubten 99 m² ergänzt.

Leider sind die gerodeten Hänge, welche zum Weinberg gehörten, verunkrautet und mit zum Teil nicht heimischen Pflanzen (Essigbäumen) überwuchert. Die beiden Flächen befinden sich rechts und links des Weinbergs im direkten Anschluss (2 x 100 m²).

Wir, möchten die Hänge als ganzjährige Schmetterlingswiese bzw. Bienenweiden mit heimischen Blumen und Büschen neu gestalten und einen ökologischen Beitrag leistet.

Die beiden Hänge sollen in einer Art Terrassenführung von niedrigen Pflanzen und Stauden bis zu halbhohen/hohen Büschen die zu unterschiedlichen Jahreszeiten blühen gestaltet werden. Den Wert legen wir darauf, dass die Bereiche max. 1 x im Spätherbst gemäht werden, um einen Aussaat der Blumen zu gewähren.

Dazu benötigen wir finanzielle Unterstützung für Planungen, Entsorgung, Geräteausleih, Material, Transporte, Pflanzen und diverse Sämereien usw..

 

Für die Zusammenarbeiten können wird mit Unterstützung der Stadt Groitzsch, des Naturfreunde- und Heimatverein Groitzsch e.V. und der Fachgruppe "Ornithologie und Naturschutz" Groitzsch im Naturschutzbund Landesverband Sachsen/RG Südraum Leipzig, des Landesverband Sächsischer Imker e.V. rechnen, da es hierzu schon erste Gespräche gab.

Das Projekt soll ab Juli 2019 geplant und bis Ende 2020 umgesetzt werden.

 

Hinweis:

Diese Maßnahmen werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.